Erstmals wieder ohne größere coronabedingte Einschränkungen trafen sich am 5. Mai vierzig aktive und passive Mitglieder zur Jahreshauptversammlung des A.G.V. Sängerlust im Vereinslokal Goldener Engel. Auf dem Programm standen neben den Jahresrückblicken die im zweijährigen Turnus durchgeführten Neuwahlen sowie Ehrungen.

Eingeschränkte Chorarbeit, wenig Geselligkeit

Genauso wie viele andere Vereine, blickt auch der A.G.V. Sängerlust auf ein ereignisarmes Jahr 2021 zurück. Wie der 1. Vorstand Werner Müller zu berichten wusste, begann dieses immerhin positiv, als unser Ehrenvorsitzender Herbert Venuleth im März vom Deutschen Chorverband für 60 Jahre aktives Singen geehrt wurde. Erst im Juni konnten dann die Chorproben starten, fanden aber leider nach 14 Terminen schon wieder ein Ende. Umso erfreulicher war, dass Ende Oktober und Anfang November zumindest die beiden Chorwochenenden der Damen und der Herren in Schollbrunn stattfinden konnten, bei denen wie immer sehr intensiv geprobt wurde. Der Volkstrauertag schließlich bot das einzige Forum für einen öffentlichen Auftritt. Tatsächlich konnten aber auch einige gesellige Veranstaltungen stattfinden, wie das Schinkenessen der Männer im Juli, das Pizzaessen der Faschingssänger im August und die Altstadtführung im Oktober.
2022 werde wieder die entbehrten Highlights bieten, so Müller. Den Anfang macht das Waldfest auf dem Dorfplatz: Am Pfingstsamstag lädt der AGV zu einem irisch/schottischen Open-Air-Konzert mit den Princes of Ales und den Black Pipers ein. Am Pfingstsonntag findet dann endlich wieder die Boule-Ortmeisterschaft statt. Weiter sind unter anderem ein zweitägiger Chorausflug nach Würzburg, Fahrradausflüge und zum Jahresausklag das Familien- und Helferfest in Planung.
Kassier Norbert Fäth hatte Kassensturz gemacht und konnte trotz aller Einschränkungen von einer ausgeglichenen finanziellen Entwicklung des Vereins berichten.
Wie Schriftführerin Gabriela Brauch zusammenfasste, hatte sich die Gesamt-Mitgliederzahl bei insgesamt 196 stabilisiert. Auch die Zahl der Aktiven blieb mit 55 Mitgliedern – 29 im Männer-, 26 im Frauenchor – auf Vorjahresniveau. Die aktuelle Stärke zu halten und durch jüngere Sängerinnen und Sänger zu ergänzen, bleibt die wichtigste Aufgabe der nächsten Zukunft.
Den trotz aller Probenausfälle guten sängerischen Ausbildungsstand beider Chöre bestätigte Chorleiter Burkhard Fäth in seinem Bericht. Er lobte dabei das Engagement der Aktiven, die jede sich bietende Chance zum Üben genutzt haben und die langen Monate ohne zahlenmäßige Einbußen überstanden haben. Er freue sich, so Fäth, auf die zukünftig wieder kontinuierliche Arbeit, die bereits jetzt auf das Konzert zum 110jährigen Bestehen Ende 2023 ausgerichtet werde.

Neuwahlen bestätigen Vorstände, Zu- und Abgänge

Der in der Satzung vorgegebene zweijährige Turnus brachte aktuell wieder die Wahlen der Vorstandschaft auf die Tagesordnung. Nach dem bewährten Muster hatte das bisherige Team Vorschläge zu den einzelnen Positionen erarbeitet. Die Mitglieder sprachen dem Vorstand ihr Vertrauen aus, indem sie diese Vorschläge geschlossen und nahezu einstimmig annahmen. So bleibt Werner Müller Nummer 1., Anja Schaar-Trageser Nummer 2, Norbert Fäth kümmert sich weiter um die Finanzen, unterstützt von Manuela Schick. Schriftführerin bleibt Gabriela Brauch. Ihr steht zukünftig Susanne Hühnlein zur Seite, nachdem sich Katharina Kehrer nicht mehr zur Wahl gestellt hat. Beisitzer bleiben Hedi Venuleth, Elmar Venuleth und Jörg Wolters. Neu dazugekommen sind Andreas Duttine und Christian Stock. Sie treten an die Stelle von Kerstin Gassner sowie Oskar Hofmann, der leider zu Jahresbeginn verstorben ist. Dieter Bastigkeit und Michael Uhrig bleiben Revisoren. Die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder erhielten ein Präsent als Dankeschön für ihre langjährige Mitarbeit.

Von links nach rechts: Elmar Venuleth Gabriela Brauch (1. Schriftführerin), Susanne Hühnlein (2. Schriftführerin), Norbert Fäth (1. Kassier), Anja Schaar-Trageser (2. Vorstand), Manuela Schick (2. Kassier), Andreas Duttine, Werner Müller (1. Vorstand), Jörg Wolters, Christian Stock, Hedi Venuleth


Mit Ehrungen für Treue bedankt

Die Jahreshauptversammlung bot auch in diesem Jahr wieder den würdigen Rahmen für Ehrungen langjähriger Mitglieder. Insgesamt standen sieben Jubiläen an: Josef Hachelaf, Reinhold Häfner, Klaus Schaupp, Josef Windpassinger und Klaus Zang sind 25 Jahre dabei, Reiner Depp bereits 60 Jahre. Eine besondere Ehrung war Jörg Wolters zugedacht. Auch er singt seit 25 Jahren aktiv und ist darüber hinaus seit 23 Jahren Mitglied des Vorstandes. 19 Jahre davon war er zweiter Vorstand. Wie Werner Müller hervorhob, entwirft er von Beginn an alle Drucksachen des Vereins, einschließlich der Plakate und Werbetafeln, er ist Namensgeber des HEARTChors, und in seinen Händen liegt die Planung und Durchführung des Boule-Turniers. Zum Dank ernannte ihn Müller per Präsentkorb und Urkunde zum Ehrenmitglied.
Und noch eine weitere Ehrung stand an: Burkhard Fäth ist seit 25 Jahren Chorleiter des AGV Sängerlust. In seiner Laudation fasste Werner Müller zusammen, dass wir auf seine Initiative hin seit 1998 unsere Chorwochenenden durchführen, dass er 2001 die Idee für den HEARTChor hatte und damit rund 20 interessierten Sängern eine Möglichkeit bot, das Repertoire über das des Stammchores hinaus auszuweiten – „moderner“ zu werden. Genauso war er es, der die Gründung eines Frauenchores ins Gespräch brachte. Die ChoryFeen gibt es seit 2010. Und Müller nannte ihn auch die treibende Kraft hinter unseren vielen in dieser Zeit gegebenen Konzerten. Auch hier hatte der Dank des Vereins die Form eines üppig ausgestatteten Präsentkorbs.

Dank für 25 Jahre Verdienste um den A.G.V.: v.l.n.r.: Werner Müller (1. Vorstand), Chorleiter Burkhard Fäth, Ehrenmitglied Jörg Wolters und Anja Schaar-Trageser (2. Vorstand)

Nach der coronabedingten langen Winterpause ohne Singen und Feiern, starten wir endlich wieder durch.
Mit großem Engagement und Freude fand am Donnerstag unsere 1. Chorprobe in diesem Jahr statt. Viele Sängerinnen, Sänger und unser Chorleiter waren mit Feuereifer dabei.

Da in unseren Chören nicht nur das Singen groß geschrieben wird, trafen sich viele
AGV´ler am Samstag, den 12.3. zum traditionellen Lakefleischessen im Tennisheim PW Stockstadt.

Herrlicher Sonnenschein, das hervorragende Essen und mancher Wurzelzwerg führten zu einer ausgelassenen Stimmung. Es macht einfach Spaß, sich wieder zu treffen und
Gemeinsamkeiten zu erleben.
Haben Sie Lust uns kennen zu lernen? Wir freuen uns über jeden Neuzugang.

Liebe Sängerinnen und liebe Sänger!

Aufgrund der aktuellen Lage müssen wir leider schweren Herzens unsere am 04.12.2021 geplante Weihnachtsfeier im Vereinslokal absagen! Es tut uns wirklich sehr leid und wir hoffen auf Euer Verständnis. Die aktiven Sängerinnen und Sänger treffen sich zu einem kleinen Jahresabschluß am Donnerstag, 16.12.2021 zu den Chorprobenzeiten im Engel: 

Frauen                 18.30 Uhr

Männer               19.30 Uhr

 Bis dahin alles Gute und bleibt gesund!

Ermöglicht durch die geltenden Lockerungen der Corona-Einschränkungen, machten sich am 9. Oktober 2021 neun engagierte Sängerinnen und Sänger des A.G.V. Sängerlust auf nach Hobbach, um dort an einer Chormitgliederausbildung teilzunehmen. Insgesamt trafen sich dort rund 45 Mitglieder aus verschiedenen Chören der Umgebung.

In drei Gruppen starteten wir die Stimmbildung. Bewegungen waren angesagt, um locker zu werden. Atemtechniken wurden trainiert, beispielsweise um Töne länger halten zu können und dadurch einen schönen Chorklang zu erreichen. Für alle Teilnehmer erwies es sich als eine echte Herausforderung, verschiedene Bewegungen mit dem Singen in Einklang zu bringen. Das sorgte für viel Lachen und gute Stimmung, denn tatsächlich hat dies außer unserem „Coach“ Britta Gläser niemand bis zum Schluss durchgehalten.

Anschließend ergab sich bei Kaffee und leckerem Kuchen die Möglichkeit für nette Gespräche mit den Teilnehmenden sowie den Chorleitern und -leiterinnen der anderen Chöre.

Zum Abschluss erarbeiteten wir gemeinsam mit dem Kreischorleiter Willi Wagner drei für alle neue Lieder, die in diesem großen Chor schon nach kurzer Zeit sehr harmonisch klangen. Wir sind uns alle einig: Singen im Chor ist eine Sache der Gemeinschaft.

Langersehnt, sind am Freitag, den 22.10.21, nach einem Jahr Pause, 16 ChoryFeen nach Schollbrunn zu Tini gereist.

Am Abend haben wir ca 1,5 Std konzentriert gesungen und dann gemütlich bei dem ein oder anderen Wurzelzwerg zusammen gesessen, diskutiert, erzählt und viel gelacht.

Am Samstag morgen starteten wir nach einem leckeren Frühstücksbuffet den Tag. Nach Atem- und Lockerungsübungen wurden einige Stunden sehr intensiv geprobt. Nach kurzen Mittags- und Kaffeepausen zogen wir Resümee. Wir hatten 8 Lieder intensiviert und Burkhard gab uns viele Tipps zum Feinschliff.

Leider ging der Tag sehr schnell, aber gut geübt, seinem Ende entgegen.

Ein leckeres „Herbstmenü“ krönte den Abend, und wir haben alle gemerkt,wie wichtig es ist gemeinsame Zeit zum Singen und Reden zu haben.

Am Sonntag nach dem Frühstück, machten sich noch ein paar von uns zum Wandern auf und fuhren nach sonnigen 10 Kilometern zufrieden nach Hause.

Wir freuen uns jetzt schon wieder auf „Schollbrunn 2022“!

Am 2. Oktober trafen sich 25 gut gelaunte AGV´ler bei strahlendem Sonnenschein am Aschaffenburger Schloss zu einer Stadtführung.
Frau Grün-Wenzel führte uns mit Charme, Humor und viel Informationen durch die Altstadt. Zu Beginn unserer Führung erfuhren wir, dass die Erzbischöfe zugleich auch Kurfürsten von Mainz waren und als wichtigste Männer im Reichstag galten. Alle haben auf ihre Art und Weise unser Schloss mitgeprägt und ihre Wappen an der Schlossmauer hinterlassen. Weiter ging es am Schlappeseppl vorbei zur Muttergottespfarrkirche. Dort erzählte sie uns von der „Verirrten Glocke“, die jeden Abend 15 min. läutet, um allen verirrten Bier- und Weinseligen den Weg zurück in die Stadt zu weisen, bevor sich die Tore schlossen.
Die Zünfte prägten zur damaligen Zeit das Stadtbild. Nach jeder Zunft ist auch heute noch eine Gasse benannt. In der Metzgergasse verläuft eine Rinne, in der früher die Schlachtabfälle den Dalberg hinunter in den Main flossen. Welch ein Geruch mag das damals über der Stadt gelegen haben.
An der Stiftskirche beendeten wir die spannende, interessante und lustige Führung. Zum Ausklang trafen wir uns alle in der Gaststätte Biersepp. Hier spendete der AGV ein Freigetränk für alle. Natürlich genossen wir auch das gute Essen und noch weitere Getränke bei schönen Gesprächen.
Alle waren sich einig der nächste Ausflug kommt bestimmt.

Angesichts aufkeimender Bedenken rund um den Corona-Virus trafen sich am 12. März immerhin 33 Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung des A.G.V. Sängerlust im Vereinslokal Goldener Engel. Auf dem Programm standen neben den obligatorischen Jahresrückblicken des Vorstands und des Chorleiters die im zweijährigen Turnus durchgeführten Neuwahlen sowie Ehrungen langjähriger Mitglieder.


Ordentliche Vereinsführung, erfolgreiche Chorarbeit und viel Geselligkeit
Der A.G.V. Sängerlust blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurück. In insgesamt 40 Chorproben und während zweier Chorwochenenden erworben die Damen der ChoryFeen und der Herren des HEARTChors das Können für ihre acht öffentlichen Auftritte und zwei Hochzeitsständchen. Der Faschingschor probte zwölfmal für vier Auftritte. Sängerische Highlights waren der Auftritt der ChoryFeen beim Neujahrsempfang der Gemeinde, das Matinee-Singen beider Chöre im Juni auf dem Bernd-Weber-Platz, der Auftritt der ChoryFeen bei dem befreundeten Chor Via Nova Niedernberg und die Teilnahme am Adventskonzert. Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten zählten der Kindermaskenball am Faschingsdienstag, das Waldfest mit Open-Air-Konzert, Schafkopf- und Bouleturnier zu Pfingsten, der Ausflug ins Fichtelgebirge, der alljährliche Familien- und Helferabend sowie die Teilnahme am Adventsmarkt – nicht zu vergessen die Beteiligungen am Schützen-Ortspokalschießen, am Pokalwettbewerb des Tischtennisclubs, an der Bier-Pong-Ortsmeisterschaft von Delphin Export sowie am Erntedankfest des Obst- & Gartenbauvereins.

Kassier Norbert Fäth hatte Kassensturz gemacht und konnte von einer wiederum positiven finanziellen Entwicklung des Vereins und einem gesunden Polster zum Abfedern schlechter Jahre berichten. Aber wie schon in den Vorjahren wies Fäth darauf hin, dass sich Überschüsse in guten Jahren nur dank der erfolgreichen öffentlichen Veranstaltungen und der dabei verfügbaren unvermindert fleißigen Hilfen ergeben, während die regulären Einnahmen nicht ausreichen, um die entsprechenden Ausgaben zu decken.

Die Mitgliederzahl zeigte 2019 einen leicht rückläufigen Trend und beträgt heute 208 gegenüber 219 im Vorjahr. 56 Mitglieder singen aktiv – 30 im Männer-, 26 im Frauenchor. Hier die aktuelle Stärke zu halten und auszubauen, wird zu den elementaren Aufgaben der nächsten Zukunft gehören. Alle Aktiven zusammen bringen es auf ein Durchschnittsalter von rund 60 Jahren – die Herren etwas mehr, die Damen etwas weniger.

Den sehr zufriedenstellenden sängerischen Ausbildungsstand des Vereins bestätigte Chorleiter Burkhard Fäth in seinem Bericht. Auf Grund der zuletzt vorgenommenen Reduzierung auf zwei Chöre sei die Leistung beider erfreulich hoch, so dass er sich auf die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte freue.


Neuwahlen bestätigen Vorstände, Zu- und Abgänge
Nachdem die Wahlen vor zwei Jahren durch den Wechsel der ersten und zweiten Vorstände für Aufsehen gesorgt hatten, verliefen sie in diesem Jahr wieder nach dem bewährten Muster. Die bisherige Vorstandschaft hatte Vorschläge zu den einzelnen Positionen erarbeitet, die Mitglieder sprachen dem Vorstand ihr Vertrauen aus, indem sie den Vorschlägen geschlossen und einstimmig zustimmten. Werner Müller bleibt Nummer 1., Anja Schaar-Trageser Nummer 2. Norbert Fäth kümmert sich weiter um die Finanzen, neue 2. Kassiererin ist Manuela Schick. Sie ersetzt Hedi Venuleth, die sich in dieser Position nicht mehr zur Wahl stellte. Die bisherigen Schriftführerinnen tauschten die Plätze: Katharina Kehrer ist jetzt die Stellvertreterin von Gabriela Brauch. Jörg Wolters bleibt Pressewart. Beisitzer sind Elmar Venuleth, Kerstin Gassner, Hedi Venuleth und Oskar Hofmann. Ausgeschieden sind der langjährige erste Vorstand Herbert Venuleth, Gisela Kessel, Manfred Hepp und Susanne Hühnlein. Dieter Bastigkeit und Michael Uhrig bleiben Revisoren. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder erhielten ein Präsent als Dankeschön für ihre langjährige Mitarbeit. Für Herbert Venuleth hatte Werner Müller sogar eine launige Laudatio mitgebracht, in der er ihn – an die ungezählten Faschingsauftritte erinnernd – unter anderem als den Vorstand mit den schönsten Beinen pries.

Der aktuelle Vorstand, v.l.n.r.: Werner Müller (1. Vorstand), Elmar Venuleth, Katharina Kehrer, Hedi Venuleth, Norbert Fäth (1. Kassier), Kerstin Gassner, Gabi Brauch (1. Schriftführerin), Anja Schaar-Trageser (2. Vorstand), Dr. Jörg Wolters (Pressewart).
Es fehlen Manuela Schick und Oskar Hofmann.

Mit Ehrungen für Treue bedankt

Die Jahreshauptversammlung bot auch in diesem Jahr wieder den würdigen Rahmen für Ehrungen langjähriger Mitglieder. Insgesamt standen fünf Jubiläen an: Alfred Hock und Gerhard Zang sind 25 Jahre dabei, Herbert Venuleth bereits 60 und Helmut Elbert sogar 70 Jahre. Eine ganz besondere Ehrung hätte Wilhelm Scharf verdient gehabt, der dem A.G.V. 75 Jahre lang die Treue gehalten hatte. Leider konnte ihm der Vorstand die Urkunde nicht mehr übergeben, denn unser Ehrenmitglied war nur wenige Tage zuvor verstorben.

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft: v.l.n.r.: Anja Schaar-Trageser (2. Vorstand), Helmut Elbert (70 Jahre), Alfred Hock (25), Herbert Venuleth (60), Werner Müller (1. Vorstand);
es fehlt: Gerhard Zang (25 Jahre).

Auch 2020: Singen und Feiern, falls möglich
Der Ausblick ins laufende Jahr, den Werner Müller zuversichtlich gab, zeugt aus heutiger Sicht leider von viel Optimismus. So ist es inzwischen ungewiss, ob das Waldfest mit dem Auftritt der beliebten Irish-Folk-Gruppe Princes of Ales, dem Schafkopf- und dem Boule-Turnier an Pfingsten stattfindenden kann. Eher als wahrscheinlich gelten könnten der geplante Auftritt auf dem Kirchplatz am 21.7., der Chorausflug nach Würzburg am 25. und 26.7. und natürlich das für den 24.10. in der Aula der Mittelschule geplante 7. Chorfreu(n)de-Konzert als Highlight 2020. In der Hoffnung auf eine mittelfristige Verbesserung der Situation freut sich der A.G.V. Sängerlust schon heute auf viele Besucher.

Für den Bericht Jörg Wolters

Mit seiner spektakulären Hula-Hoop-Show begeisterte Adriano Aquilina die kleinen Narren und ließ sie dann selbst ihr Können testen.

Wie schon seit vielen Jahrzehnten hatte der AGV Sängerlust Stockstadt auch dieses Jahr wieder die jüngste Generation der Fasenachter zu seinem traditionellen Kindermaskenball in der Frankenhalle eingeladen. Zum Abschluss der närrischen Saison freuten diese sich am Faschingsdienstag über Musik und Tanz, Kostümprämierung und viele Überraschungen. Die Halle war voll besetzt, und die Eltern genossen es, ihren Prinzessinnen, Ungeheuern, Raumfahrern, Feen oder Zauberern Gelegenheit zu geben, um sich auszutoben. Animiert und angeleitet von zwei jungen Damen stieß dieses Angebot auf große Begeisterung, und viele der Kleinsten hatten nach drei Stunden sichtlich ihre Leistungsgrenzen erreicht. Bis dahin hatten sie nicht nur eine Kostümprämierung, einen Tanzwettbewerb und die TG Tanzmäuse erlebt, sondern auch den spektakulären Auftritt des Überraschungsgasts Adriano Aquilina. Das junge Publikum staunte nicht schlecht, als der Künstler sage und schreibe 35 Hula-Hoop-Reifen um Arme, Beine und Körper kreisen ließ. Und so nahm man im Anschluss gerne das Angebot an, unter Adrianos Anleitung selbst seine Geschicklichkeit auszuprobieren. Letzter Höhepunkt war wieder das große Luftballon-Finale, bei dem viele Hundert bunte Ballons auf die Kinder herabregneten. Dankenswerterweise hatte der Motoradclub diese nach seiner Karibischen Nacht dem AGV überlassen. Viele der kleinen Eroberer stellte der neu erworbene Besitz vor ein Dilemma, denn sie wussten nicht, was schöner war – sie mit lautem Knall platzen zu lassen oder sie zu retten und als Erinnerung an einen aufregenden Nachmittag mit nachhause zu nehmen. Der AGV bedankt sich herzlich bei allen Gästen, den vielen Helfern vor, während und nach der Veranstaltung sowie den großzügigen Spendern, die es möglich gemacht haben, dass auch dieses Jahr wieder unzählige Süßigkeiten geworfen werden konnten.

Stockstadt am Main. Bei schönem Wetter starteten 31 Sängerinnen, Sänger und Freunde des Stockstädter A.G.V. Sängerlust am frühen Nachmittag des ersten Freitag im Juli zum diesjährigen Vereinsausflug ins Fichtelgebirge. Quartier machte die gut gelaunte Truppe im Hotel Steinwaldhaus in Erbendorf am Naturpark Steinwald. In dessen Drehrestaurant fand man sich am ersten Abend zum gemütlichen Zusammensein ein und genoss bei gutem Essen und Trinken das schöne Panorama des Oberpfälzer Walds, bis der Tag in fröhlicher Runde ausklang.
Nach einem ausgiebigen Frühstück stand am Samstag eine Rundfahrt durch das Fichtelgebirge auf dem Programm, begleitet von einem einheimischen Reiseleiter. Erstes Ziel war Plauen, bekannt als Stadt der Spitze. Der alte Stadtkern um den Altmarkt, sorgfältig und liebevoll restauriert, ist Anziehungspunkt für viele Gäste. Herrschaftliche Häuser zeugen noch heute vom ehemaligen Reichtum der Stadt. Nach einer Stadtführung nutzten die mitgereisten Aktiven die Möglichkeit, ein ausgewähltes Publikum in der St. Johanniskirche, ein Wahrzeichen der Stadt Plauen, mit Liedvorträgen aus ihrem geistlichen Repertoire zu erfreuen.
Weiter ging die Fahrt zur Talsperre Pöhl. Rundherum lädt die Natur der Vogtländischen Schweiz zum Wandern, Radeln und Verweilen ein. Segler nutzten die frische Brise, und die Reisegruppe erlebte das „Pöhler Meer“ vom Sonnendeck eines Ausflugschiffes aus. Mit Kaffee und Kuchen, Eis und kühlen Getränken war die Rundfahrt informativ und zugleich sehr entspannend. So gut ausgeruht, ging es weiter zur Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtlandkreis, die mit ihren 98 Bögen die größte Ziegelsteinbrücke der Welt ist und als Wahrzeichen des Vogtlands gilt. Abschluss der Rundfahrt war ein Besuch des mit 9101 Meter tiefsten Lochs der Erde in Windischeschenbach. Doch damit war dieser ereignisreiche Tag noch lange nicht zu Ende, denn nach dem wohlverdienten Abendessen im Hotel mit zünftiger Livemusik wurde noch bis weit nach Mitternacht viel gesungen und getanzt.
Erster Haltepunkt auf der sonntäglichen Rückfahrt war dann die Stadt Bamberg, die größere und kleinere Gruppen auf eigene Faust erkundeten. Ihren Abschluss fand die Reise bei Tini, der Wirtin der Sonne in Schollbrunn, wo sich die Stockstädter Chöre alljährlich zu ihren Klausuren treffen. Den Organisatorinnen dieses Ausflugs Anja Schaar-Trageser und Kerstin Gassner ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön.